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Für alle die Interesse an einer irischen Rundreise haben (natürlich kombiniert mit ausreichender Zeit zur Suche von Geocaches) soll dieser Bericht dazu dienen einen Vorgeschmack auf die Insel zu bekommen. Ich gebe hier einmal Tagesdaten an, die noch nicht fixiert sind; aber die ungefähre Zeitspanne steht schon fest. In der nächsten Zeit wird es auf dieser Seite mehr Informationen zur Route und Buchung geben.
Bei weiteren Fragen ersuche ich, mich zu kontaktieren oder sich bei forum.tafai.at kostenlos anzumelden:
Die Gesamtdauer der Reise beträgt eine Woche. Abflug von Wien ist geplant für den 05. Mai 2007. Als Fortbewegungsmittel habe ich mich vorerst einmal für ein oder mehrere Wohnmobile entschieden. Dies hat mehrere Gründe:
Ist man damit auf der gesamten Insel am unabhängigsten. (abgesehen von regelmäßigem Wasserbunkern und Abwasserablassen samt WC-Service)
Ist es für Gruppen größer vier Personen einfacher mit einem Wohnmobil eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden, als am späten Nachmittag mit der Suche nach einem geeignetem "Bed & Breakfest" zu beginnen.
Hat man in Irland die Möglichkeit auf einem Campingplatz zu übernachten oder auch in freier Wildbahn (=kostet nix1).
Gibt es bei der richtigen Wahl des Wohnmobils auch noch ausreichend Komfort (zumindest mehr als in einem Mietwagen) für alle die darin reisen müssen.
Viele werden sich jetzt denken, das klingt nach beengtem Raum, fehlender Privatsphäre und vorprogrammiertem Zoff. Denen sei gesagt, dass sie nicht ganz unrecht haben. Aber um das zu vermeiden wird es erst einmal ein Zusammentreffen aller Mitreisenden geben und bei der Auswahl und Gruppenzusammenstellung auf die persönlichen Eigenheiten eines jeden einzelnen so gut wie möglich eingegangen.
Hinsichtlich der Grundausstattung (also was muss ich mitnehmen, was ist bereits an Bord) sei angeführt, dass die Wohnmobile mit ausreichend Hausrat (Geschirr, Besteck, Gläser, Häferl sonst. Kochutensilien, usw.) ausgestattet sind. Mitzunehmen sind also lediglich Dinge des persönlichen Bedarfs sowie alles was man halt sonst so auf eine Reise mitnehmen will/muss. Generell ersuche ich gleich vorweg das Gepäck nicht in Hartschalenbehältnissen (Koffer, Trollis, etc.) zu packen. Ausschließlich Gepäck das in weichen Behältnissen (Taschen, Seesäcke, etc.) transportiert wird ist willkommen. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass nach verstauen des Gepäcks noch irgendwo Platz sein muss für diese Taschen. Und ein Gebinde, dass sich nicht verkleinern lässt ist dann meist im Weg. Keinesfalls können derartige Gegenstände während der Fahrt irgendwo herumstehen oder liegen gelassen werden (Sicherheitsrisiko bei Notbremsung!!)
Abflug in Wien wird irgendwann am Vormittag sein. Die genauen Flugzeiten werden hier bekanntgegeben, sobald diese feststehen. Nach meiner bisherigen Erfahrung landet man aber spätestens am frühen Nachmittag in Dublin von wo wir bereits von einem Shuttle-Service erwartet werden, dass uns zu unserem/unseren Wohnmobile(en) bringt. Dort angekommen, werden erst einmal die Formalitäten wie Mietvertrag und Versicherung erledigt. Die für die einzelnen Gefährte vorgesehenen Fahrer müssen ihren Deckel vorweisen. Übrigens können pro Fahrzeug aus versicherungstechnischen Gründen max. nur 2 Personen als Lenker definiert werden.
Nach den Formalitäten erfolgt eine Einschulung für alle Geräte an Bord (Kühlschrank, Dusche, WC, Herd) sowie betreffend aller notwendigen Dinge im Umgang mit dem Wohnmobil. Danach wird einmal das Gepäck verstaut und Nahrungsmittel gebunkert. Dass kann je nach Größe der Gruppe schon einen Nachmittag lang dauern, sodass am ersten Tag lediglich nur mehr ein paar Kilometer gemacht werden können - vor allem wenn man noch die eine oder andere Dose suchen will......Bei Fahrtrichtung Süden bieten sich da ein paar nette Tradis an wie z.B.: Pearse Cache, Marlay Cache und viele andere auch, die mehr oder weniger am Weg liegen.

Der Südosten Irlands ist ein farbenfrohes Beispiel von Tälern und Ebenen, gebildet von der ursprünglichen Landschaft, die in den letzten Jahrhunderten schon den Einwadnerern, Eroberern, Händlern und Missionaren bekannt war. Die Region ist reich an historischen Überresten - Castles Klöstern und Herrenhäusern - Zeugen der Zeit der Kelten, Wikinger, Normannen und Angelsachsen. Daher ist es notwendig einen Abstecher durch die Wicklow Mountains zu machen. Keine Angst, Dosen liegen dort auch genug herum. Die Palette reicht dort von simpleren 1,5 Terrainsternen caches bis hin zu anspruchsvollen 3 und 4 Stern Caches. So z.B. Peat Hags Perch, Merry christmas Mrs. Jones, A warm winters day oder Turlough hill. Je nachdem ob man den Tag für eine Wanderung oder für ein paar drive ins nutzen will; ist für jede/n was dabei. Diese Phase soll auch intensiv genutzt werden, da wir danach durch ein wenig bis gar nicht bedostes Gebiet müssen um die interessante Westküste zu erreichen.
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Wenn es die Zeit
zulässt versuchen wir zumindest Clenmagnoise zu
erreichen. um in der Nähe des Klosters zu
übernachten
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Nachdem wir schon eine Weile durch Irland geritten sind steht jetzt ein wenig Kultur auf dem Programm. Der Rock of Cashel ist eine der berühmtesten Burgen Irlands. Über Jahrhunderte hinweg Königssitz und eben solange wieder dem Verfall preisgegeben.
Der Rock of Cashel, etwa 10 km nördlich von Cahir im Co. Tipperary in Irland gelegen, ist ein einzigartiges Monument irischer Geschichte.
Im 4. Jh. eroberte der Clan der Eóghanachta, die späteren MacCarthys, den Felsen und baute ihn zum Clansitz aus. Dieser war auf Grund seiner erhöhten Lage, die guten Überblick über das umliegende Land versprach, von strategischer Bedeutung.
Über Jahrhunderte war der Sitz der Könige von Munster in der Bedeutung gleichwertig mit den anderen Sitzen der Provinzherrscher einschließlich Tara. Der heilige Patrick soll den Ort zum Bischofssitz gemacht haben und im Jahr 450 n. Chr. König Aengus getauft haben. Eine Legende erzählt, dass Patrick während der Zeremonie versehentlich seinen Bischofsstab in den Fuß von Aengus gerammt hatte, was dieser für ein christliches Taufritual hielt und gleichmütig ertrug. Im frühen 10. Jahrhundert herrschte der auch als Bischof und Lehrer bezeichnete Cormac Mac Cuielleannáin über Munster. Er fiel 908 in der Schlacht von Ballaghmoon, die zwischen Leinster und Munster ausgefochten wurde. Der Felsen fiel später an den Clan der O'Brian, die Könige in Munster wurden. Brian Boru ließ sich auf dem Felsen 977 zum König von Munster krönen. Doch weitere Kämpfe folgten, bis Muircheartach O'Brian im Jahr 1101 aus Anlass der ersten Synode von Irland den Felsen dem Bischof von Limerick schenkte. Cormac MacCarthaigh wurde mit dem Posten des Erzbischofs von Cashel getröstet und erbaute 1127 eine Kirche: Cormac's Chapel. Diese kleine Kirche ist das älteste Bauwerk auf dem Rock of Cashel. Dabei waren auch zwei Baumeister aus Regensburg beteiligt, das mit Cashel in engem kulturellem Austausch stand. Im 13. Jh. begann man mit dem Bau der großen Kathedrale. Im 15. Jh. entstand an der Westseite die Bischofsburg, die in den Kirchenbau integriert wurde. Die Hall of the Vicars Choral, ein Gebäude, das im 15. Jh. für Laienbrüder errichtet wurde, ist heute der Eingang in den gesamten Komplex. In den Räumen gibt es ein Museum über die Geschichte des Felsens, und im Keller steht das stark verwitterte St. Patricks-Kreuz aus dem 12. Jh. Auch die kleine Stadt Cashel (Caiseal), die während des Baus an der Kathedrale entstand, hat die ein oder andere Sehenswürdigkeit zu bieten, wie zum Beispiel die Ruinen der Hore Abbey am Fuß des Felsens aus dem 13. Jh. Hier wurden Geistliche ausgebildet, die dann nach Regensburg gingen. Daran erinnert noch das Schottenportal in Regensburg.
Wer also die Reste des Rock of Cashel besichtigen möchte hat dazu heute DIE Gelegenheit dazu. Wer daran kein Interesse hat, kann sich in Cashel den interessanten Ortskern erkunden. Hier gibt es die Möglichkeit Lebensmittel zu organisieren, oder auch sonstiges notwendiges Zeug nachzufassen.

Je nachdem wie lange wir uns in Cashel aufhalten. Erreichen wir heute früher oder später die Westküste. Von der faszinierenden Karstlandschat des Burren in Clare über das wildromantische Connemara bis ins einzigartige Donegal erstreckt sich eine Küstenregion, die ihre Ursprünglichkeit weitgehend bewahrt hat.
Auf dem Weg nach Connemara suchen wir zu erst einmal die beeindruckenden Cliffs of Moher auf; die mit ihren rd. 200m Höhe ohne Geländer!!!!! und viel Wind nicht ungefährlich sein können. Die Klippen erstrecken sich über acht Kilometer und ragen an ihrem höchsten Punkt 230 Meter über dem Meeresspiegel auf. Von hier aus hat man eine der schönsten Aussichten, die Irland zu bieten hat: An klaren Tagen sieht man die Aran Inseln in der Galway Bay genauso scharf wie die Täler und Höhen von Connemara. Südlich der Klippen befindet sich der Hag’s Head („Hexenkopf“). Der höchste Punkt der Klippen wird ein kleines Stück nördlich vom O’Brien’s Tower erreicht. Der Überlieferung nach wurde dieser Turm von Cornelius O’Brien, einem Nachfahren des legendären irischen Hochkönigs Brian Boru, mit dem Ziel errichtet, weiblichen Besuchern zu imponieren.


Nach dem Besuch der Cliffs geht es weiter Richtung Connemara denn die Bevölkerung dort ist freundlich und begrüßt Reisende als willkommene Abwechslung. Die landschaftliche Vielfalt Connemaras reicht von der beeindruckenden Bergkette der Twelve Bens im Norden, über malerische, goldene Strände entlang des Atlantik bis zur Moorlandschaft des Roundstone Bog. Jede Jahreszeit eignet sich für einen Aufenthalt in dieser einzigartigen Gegend. Im Frühjahr sind es die farbenfrohen Blumen, die springlebendigen Lämmer auf den hügeligen Wiesen, und der Ruf des Kuckucks, die den Besucher bezaubern. An warmen Sommertagen kann man die wunderschöne Landschaft mit ihren sanften Hügeln genießen oder an einem der goldenen Sandstrände, die sich gewöhnlich gut zum Baden eignen, Schwimmen gehen. Im Herbst präsentiert sich die Landschaft an jedem Tag mit neuen Farben.


Auch Geocaches gibt es dort mehr als genug. Als Entspannung bieten sich Between a rock an a high place, Lough Derg Double-cross oder der River run als simpler drive in an.
An diesem Tag wird es an der Zeit die Gegend um Galway unsicher zu machen. Dort erwarten und nicht nur der Lilac City Cache II, Oranmore Castle, Galway Bay - Rock 'n Roll, Galway Bay - Magical Mystery Tour und Between two waters.
Galway gehört zu den sechs größten Städten des Landes und zu den am schnellsten wachsenden Städten Europas. Die irische Sprache und Kultur haben bedingt durch die Nähe zu den gälischsprachigen Aran Islands und Connemara einen großen Einfluss auf die Stadt. Die Anfänge von Galway liegen weit zurück. Am Beginn stand ein kleines Fischerdorf an der Mündung des Flusses Corrib in den Atlantik. Im frühen 13. Jahrhundert wurde das Gebiet von Anglo-Normannen eingenommen, die später eine Stadtmauer errichteten. Die historische Entwicklung sah Galway schließlich regiert von 14 einflussreichen Familien oder Stämmen (engl. tribes) englischen Ursprungs, was der Stadt den Namen 'City of the Tribes' einbrachte. Während dieser Zeit unter der Führung der englandtreuen Familien war Galway ein wichtiger Hafen und Umschlagplatz für kostbare Güter wie Wein und Gewürze.
Galway ist auch die Stadt der Feste. Alle übers Jahr stattfindenden Festivals vereinen jedoch drei Grundelemente irischer Feiern: gute Musik, gutes Essen und viele Getränke. Unter anderem finden in Galway das Galway Arts Festival ("Festival der Künste"), die berühmten Galway Races (Pferderennen) und das Galway International Oyster Festival (Austernfest) statt. Da alle Feste große Besuchermagneten sind, sollte man vor einem Galwaybesuch rechtzeitig eine Unterkunft buchen. Viele Einheimische sprechen gälisch und die irische Kultur wird gepflegt. Die Universität am Ort bietet unter anderem Kurse über irische Sprache, Geschichte und Kultur an. Irisch wird auch in den meisten Dörfern und kleineren Orte um Galway herum gesprochen, besonders im nördlich von Galway gelegenen Connemara und auf den drei Aran Inseln Inish Mor, Inishmaan und Inisheer (Inish ist die anglisierte Schreibweise des gälischen Wortes Inis und bedeutet Insel).
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört Lynch's Castle an der Abbeygate Street, Ecke Shopstreet. Das schöne Turmhaus aus dem 16./17. Jahrhundert war die Residenz der einflussreichen Lynch Familie, einer der "Tribes". Die Lynchs waren so mächtig, dass sie in der Zeit vom späten 15. bis Mitte des 17. Jahrhunderts fast ein Monopol auf die Besetzung des Bürgermeisterpostens hatten. Einer der ältesten Märkte Galways wird vor der mittelalterlichen St. Nicholas Church abgehalten. Die sehenswerte Kirche befindet sich in einem gutem Zustand.
Schön langsam geht es zurück Richtung Osten, doch am letzten vollen Tag in Irland soll es noch die Möglichkeit geben die eine oder andere Dose zu finden. Wer die direkte Verbindung von Galway nach Dublin fährt kommt zwar bei nur wenigen aber interessanten Caches vorbei, wie z. B.: bei Donadea Forest oder Bridge for sale. Am Campingplatz von Dublin eingetroffen, wird noch ein letztes mal ins Nachtleben hineingetaucht. Im Bezirk Temple Bar finden sich genug Gelegenheiten dazu.

Wer lieber ein wenig Abend oder nachtcacht, der kann sich in und um Dublin noch gerne wichtig machen.
Heute können noch ein paar Dosen in und um Dublin gesucht werden. Auch ist dieser Tag ist für die Vorbereitungen der Rückreise vorgesehen. Das bedeutet, es muss das Wohnmobil einmal ordentlich gereinigt werden. Wenn man unter der Woche in diese Richtung ein wenig unternimmt, ist das am ende der Woche keine Tragik. Das Gepäck muss gepackt werden und das Wohnmobil noch aufgetankt werden. Danach wird das/werden die Wohnmobil/e wieder retourniert und es geht mit dem Shuttle-Service wieder zurück zum Flughafen. Dann noch schnell einchecken und ab nach Hause.
Irland und Schottland sind meine beliebtesten Reiseländer. Als groben Überblick über die keltische Kultur kann ich diesen Link nur empfehlen!!
